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#EndHomophobia: LGBTQI+ Communities feiern ihre „Pride Weekends” – Wer denkt da an die wegen ihrer Sexualität weltweit Verfolgten? Das Männermagazin Vangardist zeigt in Zusammenarbeit mit Serviceplan und Mediaplus Frankreich schockierende Texte auf Billboards und Plakaten in Paris.

Paris, den 13. August 2018 — Die weltweiten „Pride”-Paraden und -Festlichkeiten dieser Wochen sind ein positiver Indikator für die LGBTQI+ Community und wurden von den Medien weitreichend aufgenommen. Was weniger in der Öffentlichkeit stattfindet, ist die deprimierende Tatsache, dass Mitglieder der weltweiten Community in mehr als 70 Ländern der Verfolgung ausgesetzt sind und ihnen Gefängnisstrafen, Folter und Mord drohen – wie z.B. in Ägypten, Indien, Jamaika, Malaysia, Sudan, Tschetschenien und Uganda.

Pink Triangle Paris stellt die neuste Stufe einer fortlaufenden internationalen Kampagne von Serviceplan und dem progressive Männermagazin Vangardist aus Wien dar, die im Mai eine Online-Petition startete, um Homophobie zu beenden: #EndHomophobia. Diese verfolgt das Ziel, bei den Vereinten Nationen zu erreichen, dass homophobe Gesetze verboten und die Rechte von LGBTQI+ Personen verankert werden sollen.

Mediaplus Frankreich hat Platz für die neuste Stufe der Kampagne auf 300 digitalen Billboards in den Metro-Stationen von Paris sowie auf 1.000 Plakaten (Decaux) geschaffen, die ab 16. August 2018 mit eindringlichen Headlines darauf aufmerksam macht, dass Homosexualität immer noch ein Verbrechen in 72 Ländern darstellt – die zum Teil per Flugzeug in drei Stunden zu erreichen sind. In Ländern wie Jamaika werden zudem Lesben Gruppenvergewaltigungen ausgesetzt – zu „Heilungszwecken”.

Julian Wiehl, Chefredakteur des Vangardist: „In Paris haben wir uns jetzt dazu entschieden, Plakate mit unangenehmen, schwer verdaulichen Headlines zu zeigen. Wir wissen, dass sie nicht einfach zu lesen und zu verarbeiten sind. Aber leider ist genau das Realität für viele Mitglieder der LGBTQi+ Community – Geschichten und Ängste, die einem Bauchschmerzen bereiten, sind hier alltäglich. Oft wird nicht verstanden, wie brisant die Lage wirklich ist. Ein hartes Thema sollte auch hart angesprochen werden dürfen, vielleicht muss es das sogar.“

The Pink Triangle Issue des Vangardist erschien im Mai 2018 zeitgleich zum Internationalen Tag gegen Homophobie und wurde der Öffentlichkeit erstmals in der österreichischen Gedenkstätte Mauthausen vorgestellt – einem früheren Konzentrationslager, in dem auch politisch verfolgte Homosexuelle interniert wurden, die in der NS-Zeit einen rosa Winkel (deshalb der Kampagnen-Name „pink triangle”) tragen mussten.

Um an diese verfolgten Homosexuellen und daran zu erinnern, dass Mauthausen vor exakt 80 Jahren erbaut wurde, luden Vangardist und Serviceplan im Frühjahr 80 Aktivisten dazu ein, in Mauthausen ein menschliches Dreieck zu formen. Eine Dokumentation darüber inklusive Case-Film ist hier zu finden.

Die Pressekonferenz in Mauthausen Mitte Mai 2018 richtete die Direktorin der Gedenkstätte aus, Dr. Barbara Gluck. Anwesend waren außer ihr auf dem Podium der Chefredakteur von Vangardist, Julian Wiehl, und Bobby Hrehoruk von Rainbow Railroad, einer kanadischen NGO, die verfolgten LGBTQI+ Community Mitgliedern hilft, Asyl im Ausland zu beantragen, und für die die Aktion Spendengelder einwirbt. Mehr dazu unter sp-url.com/pinktriangle.

Die Online-Petition zur Pink Triangle Issue appelliert an den UN Generalsekretär António Guterres, die Rechte von LGBTQI+ Personen dem Artikel 2 der United Nations „Universellen Deklaration der Menschenrechte“ hinzu zu fügen.

Belege für reale Hintergründe der Kampagnen-Headlines sind unter anderem folgende:
The Guardian
Marie Claire

Die Credits finden Sie im PDF unter Downloads.

Kontakt

Claudia Kirchmair

Claudia Kirchmair
Corporate Communication & PR

+49 89 2050 2273

E-Mail: c.kirchmair(at)serviceplan.com