Kommunikation mit Bestandskunden nicht abreißen lassen

Allein seit den 70er Jahren gab es sechs, teils massive, Rezessionen. Der Serviceplan-Gründer Dr. Peter Haller hat sie alle hautnah miterlebt, mit seiner Agentur, aber auch zusammen mit seinen Kunden. Was Marken daraus lernen können, hat die Serviceplan Group zusammen mit GfK in einer Studie erforscht. Es ist die erste Studie über messbares Krisenverhalten von 1000 Marken. Anhand empirischer Daten der letzten Finanzkrise 2008/2009 untersucht die Erhebung, mit welchen Strategien Unternehmen Marktanteile verloren oder aber ganz im Gegenteil gewonnen haben – und was man daraus für die aktuelle Krise lernen kann. Die Erkenntnisse fasst Dr. Haller in dem folgenden Video zusammen.

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Eines der wichtigsten Learnings: In Krisenzeiten sinken nicht nur die Umsätze. Es bewegen sich vor allem die Marktanteile sprunghaft nach unten oder oben – und zwar wesentlich stärker als in Wachstumsphasen.

Der Fehler: 80 Prozent der Marken reagieren passiv in den Abschwungphasen. Sie sparen Kosten und warten auf erste Anzeichen der Aufholphase, in der sie dann alle wieder investieren. Ein Fehler, wie die Studie aufdeckt: Diese Marken sind es, die Marktanteile verlieren und zwar – das ist entscheidend – nicht nur während der Krise, sondern auch langfristig über mehrere Jahre. Das sind die Verlierermarken. Nur etwa 20 Prozent der Marken reagieren aktiv auf die Krise und zwar explizit schon in der Abschwungphase. Das sind die Gewinnermarken, deren Marktanteile dann sprunghaft und auch nachhaltig steigen.

Daraus ergibt sich: Es geht in Krisenzeiten nicht darum auf antizyklisches Wachstum zu setzen, sondern darum, alles dafür zu tun, besser abzuschneiden als die Wettbewerber, die in Schockstarre oder in Abwartehaltung auf bessere Zeiten aus sind. Es geht also darum, Marktanteile zu gewinnen und zwar schnell und beherzt.

 

 

Learnings aus vergangenen Krisen:

Finden Sie außerdem folgende Themen in der Präsentation zum Download:

 

Was können wir aus der Vergangenheit lernen und wie können wir diese Informationen für die Krise nutzen?

 

Regionale Nähe: In Krisen suchen Verbraucher regionale Nähe. Erfahren Sie, wie Sie diese Potentiale kurzfristig nutzen können.  

 

Marken-Management: Die Krise folgt verschiedenen Phasen mit individuellen Herausforderungen. Für diese gilt es, integrierte, ganzheitliche Konzepte konsequent durchzuführen. Erfahren Sie in einem Aktionsplan, wie erfolgreiches Marken-Management während der Krise aussehen kann. 

 

 

Fordern Sie jetzt die Präsentation im Formular unten zum Download an!

WIE MAN DIE CHANCEN AUS DER KRISE KOMMUNIKATIV NUTZT. 

 

Die Mediennutzung hat sich verändert, aber wie kann man hiervon profitieren​

Die teils deutlich erhöhte At-Home Mediennutzung führt zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit der Medien. Der reduzierte Wettbewerb zu mehr Share of Voice.​

Mehr Zeit zuhause und Eskapismus von der Krise lassen interessante alternative Themen und Touchpoints boomen.​

 

Markenpräferenz durch Relevanz und Empathie ausbauen​

Wer seine Botschaften sogar schnell und authentisch auf die aktuelle Situation anpassen kann, kann sich jetzt einen besonderen Platz im Herzen der Konsumenten sichern.​

Es bieten sich so klare Chancen für Marken zum Ausbau von Präsenz und Positionierung, um in der Erholungsphase als erste und am stärksten zu profitieren.​

Auf den verzögerten Konsum in der Erholungs-Phase vorbreiten​

Viele Bedürfnisse und Käufe sind nur aufgeschoben und wollen gedeckt werden, sobald die Lage es erlaubt. Die stärksten und präsentesten Marken profitieren dann am meisten.​

Bis dahin gilt es alternative Vertriebskanäle anzubieten und den Kontakt nicht abreißen zu lassen.

HÖHERE RELEVANZ UND WIRKUNG DURCH EMPATHIE UND AUTHENTIZITÄT.

Mediaplus_Cases

Zusätzlich haben wir spannende Cases von Marken für Sie zum Download zusammengestellt, die bereits erfolgreich in der Krise kommunizieren.

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Susanne Kiefl

Susanne Kiefl

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