DE EN
Loading...

Stop Folter

Aufgabe
Es gibt unzählige Arten, Menschen zu foltern, von körperlicher bis zur psychischen Gewalt. Amnesty International setzt sich seit Jahren für die Rechte von Menschen ein und steht für eine Welt ohne Folter. Als Organisation sammeln sie Unterschriften, um damit eine starke Stimme im Kampf gegen die internationalen Foltermethoden zu haben. Aufmerksamkeit bringt Unterschriften, somit brauchten wir einen starken und emotionalen Auftritt.

Idee und Umsetzung
Um auf die Thematik aufmerksam zu machen, brauchten wir ein impactstarkes Medium und die richtige Anzeige, bei der man nicht wegschauen kann. Wir wollten den Schmerz einer Folter spürbar machen. Da es sehr viele unterschiedliche Foltermethoden gibt, die an den Händen der Opfer durchgeführt werden, war der gedankliche Weg zu unserer Anzeige nicht mehr weit. Denn die Vorstellung, dass den Opfern kleine Pflöcke unter die Fingernägel getrieben werden oder man die Finger der Gefangenen einfach festnagelt, liegt nicht weit entfernt von Tacker-Klammern, die durch Hände geschossen werden.

Ergebnis
In der Heftmitte des SZ-Magazins, wo die Seiten zusammen geheftet sind, haben wir eine Hand abgebildet, die mit „eingetackert“ wurde. Durch die Heftklammern des SZ-Magazins, die man für diese Anzeige geschickt nutzte, wurde aus einer eigentlich einfachen Anzeige, eine mediale Idee.
Beim Betrachten der Anzeige spürt man den Schmerz, denn Blut rinnt aus der, durch die Heftklammer entstandenen Wunde. Diese Anzeige lässt niemanden kalt. Und genau das wollten wir damit erreichen. Ein kurzer Text macht darauf aufmerksam, dass in über 140 Ländern gefoltert wird und animierte den Leser dazu, mit Amnesty International gegen diese Unmenschlichkeit und dieses Verbrechen vorzugehen und zu spenden. Spender hatten anschließend die Möglichkeit ein Bild mit einer Augenbinde hochzuladen, die auf die Aktion aufmerksam macht und dieses auch auf Facebook zu posten.

Erfolg
Das größte Anliegen von Amnesty International war es, Menschen auf die Folter aufmerksam zu machen und sie dazu zu bringen, nicht wegzuschauen. Dieses Ziel haben wir erreicht: Wir generierten 1,2 Mio. Kontakte und die Anzeige sorgte kurz nach ihrer Veröffentlichung für einen enormen Zuwachs an Unterschriften. Auf Facebook wurden rund 22.500 individuelle Bilder mit Augenbinde gepostet.

Info

Kunde
Amnesty International

Branche
Verbände/Institutionen

Kategorie
Print

Kontakt

Alicia Linck

Alicia Linck
Team Lead Business Development

+49 89 2050 2252

E-Mail: a.linck(at)mediaplus.com